Bauleitplanung

Bauleitplanung in der Gemeinde Langen Brütz

Während insbesondere in großen Kommunen und Städten die Bauleitplanung zur Lenkung und Ordnung der städtebaulichen Entwicklung dient (da kann ein Bebauungsplan auch einmal ausschließlich Grünflächen enthalten, um eine Bebauung zu verhindern), so werden in vielen kleinen Gemeinden, Bebauungspläne oft nur bei konkreten Vorhaben aufgestellt, um diese zu realisiern.

 

Ähnlich auch in der Gemeinde Langen Brütz. Die Gemeinde besitz zwar im Unterschied zu vielen anderen kleineren Gemeinden einen Flächennutzungsplan der die langfristigen Entwicklungsziele aufzeigt, aber die Bebaungspläne waren in der Regel vorhabenbezogen. So wurde zur Realisierung des ersten Baugebietes in Langen Brütz der B-Plan Nr. 1 "Zum alten Schulgelände" bereits 1990 aufgestellt und 1995 bestandskräftig.

 

Neben diesem ersten B-Plan gibt es in der Gemeinde weitere 7 Bebauungspläne. Der B-Plan Nr. 2 wurde in Vorbereitung des 2. Baugebietes "Kirchsteig" erarbeitet und der B-Plan Nr. 3 schaffte die Voraussetzungen zum Bau des Golfplatzes zwischen Kritzow und Vorbeck. Zu den B-Plänen Nr. 1 und 2 gibt es jeweils eine 1. Änderung.

 

Wie bereits erwähnt regelt der Flächennutzungsplan die langfristigen Planungsziele in einer Gemeinde. Viele Gemeinden verzichten aus Kostengründen auf die Aufstellung eines solchen Flächennutzungsplanes. Aber für eine geordnete Gemeindeentwicklung und Bauleitplanung ist ein Flächennutzungsplan unerlässlich. So sollte die Aufstellung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Langen Brütz u.a. den geplanten Kiesabbau im Gemeindegebiet verhindern und die Weichen für die Umsetzung des Golfplatzbaus stellen. Der Aufstellungsbeschluss der Gemeindevertretung erfolgte 1995 und die Bestandskraft trat im Jahr 2000 ein. Zum Flächennutzungsplan gibt es ebenfalls eine Änderung.

 

Die B-Pläne Nr. 4 bis 7 regeln die Bebaubarkeit in der Kritzower Bungalowsiedlung. Der B-Plan Nr. 8 wurde zur Erweiterung des WINSTON-Golfplatzes aufgestellt und erlangte im Jahr 2009 Bestandskraft.

 

Neben dem Flächennutzungsplan für das gesamte Gemeindegebiet und den 8 Bebauungsplänen, gibt es für die Ortslage Kritzow eine Abrundungssatzung. Eine solche Satzung definiert die Abgrenzung des Außenbereiches (BauGB § 35) zum Innenbereich (BauGB § 34) und legt damit die Grenzen der Bebauung eindeutig fest.